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BRB 2030 am Montag 20.08.2012

Veranstaltungen

Diskussionsrunde BRB 2030

Brandenburg 2030 - Was bedeutet das für unsere S 5 Region?

Mit Innenminister Dietmar Woidke, Landtagsabgeordnete Jutta Lieske, Landrat Gernot Schmidt und Rita Nachtigall, Fraktionsvorsitzende der SPD Kreistagsfraktion, diskutierten rund drei Dutzend SPD-Mitglieder aus den S5 Ortsvereinen und Gäste.

Sie machten Vorschläge für das Leitbild, das am 22. September in Luckenwalde verabschiedet werden soll. Der Landkreis, aber auch die S5 Region befinden sich im Spannungsfeld zwischen demografischen Wandel und Fragen des Haushalts. Wie man zum Beispiel mit 1 Milliarde weniger Einnahmen durch den Wegfall von Zuschüssen in 2019 umgeht.

Die Bevölkerung in Brandenburg wird bis 2030 um 22 Prozent schrumpfen,
in den entfernten Regionen und am Oderbruch sogar bis 30 Prozent,
während die berlinnahen Gebiete stabil bleiben und sogar wachsen.
Daraus folgt eine Änderung in der Verwaltungsstruktur vom Land über die Kreise bis in die Gemeinden.
Innenminister Dietmar Woidke hob hervor, dass es keinen rein formalen Zuschnitt und keinen Wettbewerb wer die wenigsten Verwaltungsmitarbeiter pro 1000 Einwohner geben kann. „Wichtig ist die Effizienz der Verwaltungen“ so Woidke und die Bereitschaft der Bevölkerung den Weg mitzugehen.
Brandenburg steht mit seinen ehrenamtlichen Bürger an vorderster Stelle im Landervergleich.

Rita Nachtigall betonte, dass auch im Berlin-nahen Raum große Unterschiede in der Anbindung an Berlin vorhanden sind und eine kluge Gestaltung des ÖPNV erarbeitet werden muss.

Aus der Diskussionsrunde wurde die Aufmerksamkeit auch auf die Energiegewinnung aus regenerativen Energien gelenkt, wobei neben einer kleinteiligen, individuellen Versorgung auch über eine regionale Versorgung im gemeindeübergreifenden Verbund nachgedacht werden muss.
Landrat Gernot Schmidt machte noch einmal deutlich, dass es sich bei der alternativen Energie um einen breiten Wirtschaftszweig handelt, den wir auch im Landesverbrauch sehen werden. Überlegungen werden erarbeitet, wie überschüssige Energie gespeichert werden kann.

Alle Redner betonten, dass bei allen Investitionsvorhaben
- Ansiedlung und Stabilisierung von Gewerbe
- Konkretisierung von Zielen bei der Entwicklung von Zukunftsperspektiven,

die Investition von Bildung aller Bevölkerungsschichten Vorrang einzuräumen ist.

Landtagsabgeordnete Jutta Lieske wies besonders darauf hin, dass allen
Jugendlichen ein Schulabschluss zusteht, die Ausbildungen verbessert und die Kleinkindbetreuung so ausgebaut werden muss, damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf funktioniert. Die Bezahlung muss so sein, dass es sich lohnt in Brandenburg zu bleiben und nicht gut-ausgebildete-Leute abwandern.

Ingrid Riebl