Einfahrt Edeka-Center / Lessingstraße
Zur Landtagswahl im September an dieser Stelle nur einige Sätze: wir sind froh, dass die SPD in Brandenburg SIE, die Wählerinnen und Wähler, mit innovativer, ausgewogener und sozialer Politik überzeugen konnte. Als klare Alternative zu Hass und Hetze.
Aus unserer Sicht wäre es desaströs gewesen, wenn Dietmar Woidke und unsere Abgeordneten im Landtag wegen der aktuellen Stimmung zur Ampel abgestraft worden wären. 32 Sitze konnten wir gewinnen und wurden stärkste Partei. Das ist ein Erfolg! Nun heißt es, mit neuen Partnern die gute Politik für uns im Land fortzuführen. In der aktuellen Konstellation der Möglichkeiten eine Herausforderung. Wir hoffen, das klappt.
Auch im Doppeldorf ist Ihre SPD, als kleinste Fraktion der Gemeindevertretung, aktiv, z.B. beim Edeka-Center... (bitte lesen Sie weiter)
Das Einzelhandelszentrum in Petershagen wird mit seinem breiten Angebot inzwischen gut angenommen. Auch darüber sind wir froh! Es gibt jedoch Herausforderungen: beim Bau des Centers wurde Oberboden (und wohl auch mehr) hinter dem Gebäude auf einem Feld über Gebühr aufgeschüttet, dort, wo als Ausgleich zur massiven Gewerbebebauung eine Streuobstwiese entstehen soll. Wir arbeiten hier mit anderen Fraktionen an einer guten Lösung für Edeka und die Gemeinde, damit die Auflagen aus dem Bebauungsplan umgesetzt werden.
Auch sind die Verkehrszunahme in der Lessingstraße und der Fahrzeugverkehr nicht ideal für Fußgänger und Radfahrer in diesem Bereich. Verkehrslenkende und beruhigende Maßnahmen (z.B. eine Fußgängerquerung) sollten aus unserer Sicht geprüft und umgesetzt werden. Gut besonders für unsere Kinder und Senioren.
Ein weiteres Thema „Personalaufwuchs“: bei unserer Verwaltung rechnet man mit einem massiven Mehraufwand bei der Bearbeitung der Grundsteuerbescheide und richtet eine neue Stelle zur Sachbearbeitung hierfür ein. Schon jetzt machen Personalkosten bei uns rund 40 % des Etats der Gemeinde aus (wobei laut Aussage der Verwaltung die Kosten für das Kitapersonal vom Landkreis erstattet werden und man am Ende bei "nur" 22 % ankommt). Unsere Verwaltung macht eine gute Arbeit, zum Glück haben wir im Doppeldorf keine Berliner Verhältnisse, aber wir müssen uns ehrlich machen: was können und sollten wir uns als Personalaufwuchs dauerhaft leisten?
Was denken Sie? Haben Sie Themen oder Fragen: Mischen Sie mit und treten Sie gern mit uns in Kontakt!
Dieser Text erscheint zudem im Doppeldorf-Heft, Ausgabe Oktober 2024, Stand: 24.09.2024
Symon Nicklas