SPD-Ortsverein Petershagen/Eggersdorf

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Müll, Altlasten und neuer Wohnraum

Veröffentlicht am 03.11.2024 in Kommunalpolitik

Hier soll neuer Wohnraum entstehen.

 

Sie haben sicherlich schon mitbekommen, dass das Areal um die sog. „Alte Gärtnerei“ in Eggersdorf entwickelt werden soll. Ein Investor will dort u.a. Häuser, Wohnungen und ein Seniorenheim bauen lassen. In der Gemeinde wird das Projekt schon länger diskutiert. Viele fragen sich, wann es endlich los geht... (lesen Sie bitte weiter)

Eine Herausforderung in diesem Zusammenhang ist der Bebauungsplan, denn auf der Fläche gibt es aktuell Altlasten, Ruinen und Müllablagerungen, welche es zu beseitigen gilt. Ursprünglich sollte nur dieser Teil bebaut werden und somit auch gleichzeitig von den Altlasten befreit werden. Der Investor hat im Laufe der Zeit andere unbelastete Grundstücke in seine Planungen dazu genommen, so dass die zu bebauende Fläche wesentlich größer wurde.

Ihre SPD-Fraktion hat in der letzten Sitzung eine Beschlussvorlage eingebracht, mit der Zielrichtung dafür zu sorgen, dass zunächst die Altlasten beseitigt werden, bevor die problemfreien unbelasteten Ackerflächen bebaut werden können. Dieser Antrag fand leider keine Mehrheit, jedoch gab es eine namentliche Abstimmung darüber. Sie können genau nachverfolgen wer wofür war und in einigen Jahren, wenn die ersten Häuser gebaut wurden, auch prüfen, ob die Altlasten beseitigte wurden und dann die Mitglieder der Gemeindevertretung anhand ihres Abstimmungsverhaltens bewerten.

Eines ist für uns als SPD-Fraktion klar: wir möchten Wohnraum schaffen und das Projekt in Gänze umsetzten. Es darf uns als Gemeinde nur nicht passieren, dass Zusagen der Investoren im „Strudel der Geschichte“ untergehen (Beispiele gab es leider in der Vergangenheit so einige) und wir im schlimmsten Fall auf den Ruinen und Altlasten sitzen bleiben.

Ronny Kelm, SPD Fraktionsvorsitzender Petershagen-Eggersdorf

Beitrag Doppeldorf-Heft, 11_2024 (Stand: 23.10.2024)

SN

 

Kommentare

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Kommentar von Lüders PEBB

Ronny Kelm erwähnt leider nicht:

1) Die geforderte neue Aufteilung hätte den B-Plan über den Haufen geworfen. Das hätte uns um Jahre zurückgeworfen und der Investor wäre vllt wegen der damit verbundenen Kostensteigerung abgesprungen. Auch technisch hätte sich die Abfolge nicht realisieren lassen, da zuerst der ökologische Ausgleich erfolgen muss (Spatzen und Eidechsen müssen ja auswandern)

2) Der Investor hinterlegt eine Bürgschaft für die Altlasten. Das wird dann auch im städtebaulichen Vertrag festgelegt. Der Vertrag wird zur Abstimmung und zum Beschluss vorgelegt.

3) Es enttäuscht, dass ein langjähriger SPD Gemeindevertreter auf die von den GRÜNEN inszenierten Versuche der totalen Projektverhinderung hereinfällt.

 

Autor: Lüders Andreas, Datum: 08.11.2024, 17:31 Uhr


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