SPD-Ortsverein Petershagen/Eggersdorf

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Mitgliederversammlung zum "Altenbericht"

Veröffentlicht am 06.09.2006 in Ortsverein

Wie wollen wir unser Leben in Petershagen/Eggersdorf gestalten? Ab wann ist man eigentlich alt? Wie weit greifen ambulante Strukturen in Zukunft? Wie kann man drohender Vereinsamung trotz hohem Versorgungsgrad im Alter entgegenwirken?
Diese und eine ganze Reihe anderer brisanter Fragen standen nach den Ausführungen von Sieglinde Rödl, Leiterin des AWO- Seniorenzentrums in Eggersdorf, und unseres Ortsvereinsmitglieds Thomas Böduel im Raum. (An dieser Stelle sei beiden noch einmal herzlich für ihre engagierten Ausführungen gedankt).
Auf unserer gut besuchten öffentlichen Mitgliederversammlung zum Thema „Altenbericht für Petershagen/Eggersdorf und wie geht’s weiter?“ wurden ausgehend von den Ergebnissen dieses Berichtes viele Fragen der Entwicklung unserer Gemeinde diskutiert. Dabei ist uns allen recht klar geworden, dass solche gesellschaftlichen Prozesse wie die deutliche Veränderung der Altersstruktur weit reichende Konsequenzen hat, auch wenn es den Senioren in unserer Gemeinde lt. Altenbericht z. Zt. im Allgemeinen recht gut geht.
Aber, so wurde betont, die Situation ändert sich und schon heute ist festzustellen, dass es trotz hohem Versorgungsgrad z.B. durch die örtliche Zergliederung Kommunikationsprobleme gibt.
Dem ist entgegenzuwirken und absoluten Vorrang sollen dabei all die Bemühungen haben, die darauf zielen, dass Generationen wieder mehr zusammen finden, dass familiäre Strukturen gestärkt werden, dass bestehende Einrichtungen wie Seniorenbeirat erhalten und weiter gestärkt werden. Darauf wiesen nicht nur unser Bürgermeister Olaf Borchardt und Pfarrer Dr. Schlemmer hin, darin waren sich alle Anwesenden einig,
Selbstverständlich sind Gehwege wichtig, auf denen man wirklich gehen kann
und eine Straßenbeleuchtung, die wirklich leuchtet, aber mindestens genauso wichtig ist, dass Senioren in ihrem Wohnumfeld am Leben teilnehmen können, dass es Kontakte mit Kindern und Jugendlichen gibt, dass alte und ältere Bürger Gelegenheiten bekommen ihre Erfahrungen an Jüngere weiterzugeben.
Für mich war besonders wichtig, dass ich für meine Arbeit in der Gemeindever- tretung eine Reihe konkreter Anregungen mitnehmen konnte und uns allen ist sehr deutlich klar geworden, dass wir Sozialdemokraten an dieser Problematik dranbleiben werden.

Christine Schliebs

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